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Veranstaltungen

Die Führungen durchs Maggi-Areal vom 28. März 2020 sowie die Führung zum Guyer-Areal in Neuthal vom 13. Juni 2020 und jene zu Knonau sind infolge Corona verschoben worden. Die neuen Daten sind untenstehend.

Grundsätzliches:
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.
Nach Eingang der Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung und die Rechnung mit Einzahlungsschein. Die Rechnung wird 2021 erst kurz vor der Führung verschickt, um unnötige Umtriebe infolge Corona zu vermeiden.
Ihre Anmeldung wird mit der Begleichung des Teilnehmerbeitrages auf unser Konto beidseitig verbindlich.  Wir behalten uns vor, Veranstaltungen bei nicht genügend Anmeldungen nicht durchzuführen und gegebenenfalls mindestens zwei Tage vor deren Durchführung abzusagen.
Bei Abmeldungen bis 8 Tage vor der Veranstaltung werden diejenigen Kostenbeiträge zurückerstattet, welche die Umtriebsentschädigung von CHF 40.- übersteigen. Bei Abmeldungen, die in den 7 Tagen vor der Veranstaltung bei der Geschäftsstelle eintreffen, kann keine Rückvergütung gewährt werden.
Wenn wir für Veranstaltungen eine Warteliste führen, kontaktieren wir Sie, sobald ein Platz frei wird.

Bitte beachten Sie, dass innerhalb von Gebäuden und insbesondere auch in privaten Räumen nicht fotografiert werden darf. Auch darf auf privatem Grund nicht fotografiert werden. 


ausgebucht - 1 Ortsbild Maschwanden


Die Führung wird auf Samstag, 3. Juli 2021 verschoben. Die Angemeldeten werden persönlich benachrichtigt. 

Wir versuchen, einen zweiten Termin Ende Oktober für die Leute auf der Warteliste zu finden. 


Was macht ein national geschütztes Ortsbild aus?

Das Burgstädtchen Maschwanden wurde 1260 erstmals urkundlich erwähnt, 1309 von den Habsburgern zerstört und als solches nie wieder aufgebaut. In unserer Zeit blieb das Bauerndorf durch seine Lage am südwestlichen Rand des Kantons von einem Bauboom verschont. Frühzeitig baute man eine Umfahrungsstrasse, so dass der Ausbau der Dorfstrasse nie stattfand. Diese trägt heute wesentlich zum national geschützten Dorfbild bei.
Angefangen bei der spätgotischen Kirche, begegnen wir auf unserem Spaziergang durch den Dorfkern, dem Ober-, Unter-, Ausser- und Hinterdorf, mächtigen Bauernhäusern, stattlichen Riegelbauten und prägenden Scheunen in offener Bauweise. Unseren Rundgang schliessen wir mit einem Apéro im imposanten Gewölbekeller des ehemaligen «Gasthaus Kreuz».

Datum          neu: Samstag, 3. Juli 2021, 14.00 bis ca. 17.30 Uhr
Treffpunkt    Parkplatz oberhalb der reformierten Kirche, Kreuzrai
Führung       Christian Gabathuler, Gemeindepräsident u. Alt-Kantonsplaner        
                      Paul Leuthold, Mitglied der der örtlichen Kirchenpflege
Kosten         CHF 25.00 / 30.00 (Nichtmitglieder), inkl. Apéro, max. 20 Personen 

Ausgebucht: wir klären ab, ob eine zweite Führung möglich wird.  

Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Rückmeldung. Die Rechnung verschicken wir erst kurz vor der Veranstaltung, um unnötige Umtriebe wegen Corona zu vermeiden.

Maschwanden, Luftbild, Werner Friedli, 1947

ausgebucht - 2 Gründersiedlung am Friesenberg

Friesenberg (Foto: Evelyne Noth)

Erhalt statt Ersatz eines einmaligen Ensembles

Fritz Reibers Gartenvorstadtsiedlung für die Familienheim-Genossenschaft FGZ zeichnet sich durch einfache, aber sorgfältig gestaltete Wohnhäuser aus. Die Bauetappen I und II sind durch Reihenhäuser mit zwei oder mehreren Wohneinheiten charakterisiert. Als bewusstes städtebauliches Ensemble sind sie in das gepflegte Grün grosszügiger Gärten eingebettet.
Wer heute durch die Gründungskolonie der FGZ am Friesenberg geht, dem bietet sich ein sehr ähnlicher Eindruck wie den ErstbewohnerInnen, die 1926 die neue Siedlung bezogen. Mit ein Grund dafür ist sicher ihr ausserordentlich guter Erhaltungszustand. Ihre Grösse, Geschlossenheit sowie die geringen baulichen Veränderungen in ihrer fast 100-jährigen Geschichte machen die hohe städtebaulichen, aussenräumlichen und architektonischen Qualitäten der Gartenkolonie auch heute noch gut erfahrbar.

Datum         Samstag, 29. Mai 2021, 14.00 bis ca. 15.30 Uhr
Treffpunkt    Haltestelle Schweighof, Margaretenweg 23
Führung     Dr. Lukas Zurfluh, Professor für Architekturgeschichte
Kosten       CHF 25.00 / 30.00 (Nichtmitglieder), max. 20 Personen 

 

Ausgebucht. 


Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Rückmeldung. Die Rechnung verschicken wir erst kurz vor der Veranstaltung, um unnötige Umtriebe wegen Corona zu vermeiden.


ausgebucht - 3 Die Stadt der 1970er Jahre in Affoltern


Naturnah, sozialräumlich und verdichtet

Das stark wachsende Zürcher Stadtquartier Affoltern ist seit mehreren Jahrzehnten wie ein Labor für die jeweils aktuellen städtebaulichen Leitbilder im Wohnungsbau. Unser Spaziergang durch das einstige Dorf am nördlichen Stadtrand ist zwei bedeutenden Siedlungen der späten 1970er Jahre gewidmet: Die Gartensiedlung Furttal und die Wohnsiedlung Unteraffoltern III – beide seit ein paar Jahren im kommunalen Inventar. Prägend für Anlagen dieser Zeit, sind die verdichtete Bauweise und ihre hohen Freiraumqualitäten – Eigenschaften, die auch im heutigen Bauen wieder einen grossen Stellenwert besitzen.
Claude Schelling, der Architekt der Furttal-Siedlung, berichtet anschaulich aus deren Entstehungszeit. Über den Zehntenhausplatz setzen wir unsere Exkursion fort und beschliessen sie im alten Dorfkern von Unteraffoltern.

Datum          Samstag, 5. Juni 2021, 11.00 bis ca. 13.00 Uhr
Treffpunkt    Gartensiedlung Furttal, Hungerbergstrasse Ecke Bächlerstrasse
Führung       Claude Schelling, Architekt
                      Lucia Gratz, Architektin und Vorstandsmitglied ZVH
Kosten         CHF 25.00 / 30.00 (Nichtmitglieder), max. 20 Personen

Die Führung ist ausgebucht. Leider keine zweite Führung möglich.

Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Rückmeldung. Die Rechnung verschicken wir erst kurz vor der Veranstaltung, um unnötige Umtriebe wegen Corona zu vermeiden.

Gartensiedlung Furttal, Affoltern (ZH) (Foto: F. Maurer, Baugeschichtliches Archiv, Stadt Zürich)

ausgebucht - 4 Arbeitersiedlung mit Seesicht


Die Wohnkolonie Gwad von Hans Fischli in Au, Wädenswil

Der Wädenswiler Metallwarenfabrikant Willi Blattmann liess 1943 im Gwad für seine Arbeiter eine Siedlung mit einfachen, soliden Einfamilienhäusern aus Holz erstellen. Das Land mit seinen Obstwiesen gehörte der Gemeinde Wädenswil. Der Architekt war der am Bauhaus ausgebildete Hans Fischli. Es war eine Pionierleistung, denn die Siedlung ging als gemeinnütziges Eigentum an die Fabrikarbeiter über, die dafür eine Genossenschaft gründeten. Seit 2014 steht die Siedlung «Im Gwad» unter Denkmalschutz.
Wir begehen die Siedlung und besichtigen (voraussichtlich) eine der Wohnungen. Dabei erfahren wir mehr über die Motive des Gründers Blattmann, die philanthropischen Hintergründe des Neuen Bauens, die Schwierigkeiten bei der Unterschutzstellung und über die aktuellen Aufgaben des Erhalts.

Datum          Samstag, 10. Juli 2021, 14.00 bis ca. 16.30 Uhr
Treffpunkt    Kreuzung Alte Landstrasse/ Seestrasse, Wädenswil
Führung      Michael Hanak, Kunst- und Architekturhistoriker
                     Hansjörg Gilgen, Kantonale Denkmalpflege Zürich 
                     Kurt Röthlisberger, Präsident der Genossenschaft "Im  Gwad"
Kosten         CHF 25.00 / 30.00 (Nichtmitglieder), max. 20 Personen

ausgebucht - und Warteliste für allfällige zweite Führung voll

Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Rückmeldung. Die Rechnung verschicken wir erst kurz vor der Veranstaltung, um unnötige Umtriebe wegen Corona zu vermeiden.

Siedlung Gwad, Wädenswil

ausgebucht - 5 Kulturwandern dem Brühlberg entlang


Winterthur zu Fuss erfahren - Landschaftsräume in der Stadt

Winterthur liegt je nach Zählart zwischen sieben Hügeln, einer davon ist der Brühlberg. Wohl keiner der Winterthurer «Berge» lässt so unterschiedliche Eindrücke zu wie dieser: Er liegt am Rande der Stadt, aber doch mittendrin.
Wir beginnen unseren Spaziergang, der Teil der Reihe «Heimatschutz unterwegs: Durch Stadt und Dorf» ist, mit dem ehemaligen Industrieviertel im Tössfeld. Danach steigen wir durch die Gartenstadt den Brühlberg hinauf zum Gedenkstein für den bekannten Schriftsteller Jakob Christoph Heer. Richtung Wülflingen erwarten uns dann verschiedene, zum Teil genossenschaftliche Siedlungen, ein gut erhaltener Dorfkern und ein Mühlen- und Spinnereiareal an der Töss, die zu weiteren Begegnungen mit der Winterthurer Geschichte einladen.

Datum           Samstag, 11. September 2021, 9.30 bis ca. 12.00 h
Treffpunkt    Bahnhof Winterthur, vor Tourismusbüro
Führung       Peter Niederhäuser, Historiker
Kosten         CHF 25.00 / 30.00 (Nichtmitglieder), max. 20 Personen
Hinweis        Gutes Schuhwerk und Kondition für ca. 90 min. Wanderzeit sind von Vorteil 

Die Führung ist ausgebucht: Eine zweite Führung findet am selben Tag, am Nachmittag, um 14.00 Uhr statt.  Anmeldung Warteliste

 

Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Rückmeldung. Die Rechnung verschicken wir erst kurz vor der Veranstaltung, um unnötige Umtriebe wegen Corona zu vermeiden.

Wäspimühle Wülflingen (Foto: Peter Niederhäuser)

ausgebucht - 6 Das Mittelmeer liegt bei Zumikon


Seldwyla und die Moderne-Kritk der 1970er Jahre

Anfang der Siebzigerjahre entwarf der Architekt Rolf Keller zusammen mit Gleichgesinnten die Siedlung Seldwyla. Bis heute gilt das urbane Dorf in Zumikon als Beispiel für das Wohnen als kulturelles Experiment – und sorgte damit lange für Kontroversen. Rolf Keller verwendete beim Bau auch Bauteile geschichtsträchtiger Gebäude, wie etwa der abgerissenen Zürcher Fleischhalle. Mit der Siedlung verewigte er seinen Protest gegen die Abrisswut seiner Zeit und formulierte sie als Kritik zu den monotonen Grossiedlungen der Moderne: Nicht nur die wenigen Ferientage im Jahr am Strand in italien sollten lebenswerte Momente bieten, sondern das eigene Zuhause sollte diese Atmosphäre in sich tragen.
Unser Besuch in Seldwyla wird uns diese aussergewöhnliche Siedlung näher bringen und Einblick in Wohnräume, Gassen, Plätze und Gärten geben.

Datum          Samstag, 25. September 2021, 11.00 bis ca. 13.00 Uhr
Treffpunkt    Zumikon, Tobelmülistrasse am Eingang zur Tobelgasse
Führung       Christian Keller, Architekt und Bewohner
                      Lucia Gratz, Architektin und Vorstandsmitglied ZVH
Kosten          CHF 25.00 / 30.00 (Nichtmitglieder), max. 20 Personen

Die Führung ist ausgebucht. 

Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Rückmeldung. Die Rechnung verschicken wir erst kurz vor der Veranstaltung, um unnötige Umtriebe wegen Corona zu vermeiden.

Seldwyla, Zumikon (Foto: Schweizer Heimatschutz)

ausgebucht - 7 Vom Kuren und Sonnen am Zürichberg


The Dolder Grand, Sonnenbäder und das Kurhaus Zürichberg

Der Zürichberg wurde um 1900 zum Kurberg, die Lebensreform-Bewegung wurde das Gegenprogramm zur Grossstadtmisere. Vom Alpenblick, der Höhenluft über der Stadt und gesunder Ernährung erhoffte man sich Heil und Heilung  – und vom Sonnenbaden Befreiung und Gesundung des Körpers. Mit dem Versprechen auf Licht, Luft und Sonne schufen die Pioniere der Reformbewegung eine Reihe von richtungsweisenden Erholungsorten. Die höchst unterschiedlichen Rezepte machten Schule. International berühmt wurden The Dolder Grand und das weltweite Label Birchermüesli. Erfunden wurde es am Zürichberg – ebenso wie das Sonnenbaden und die Reha-Klinik für wenig bemittelte Rekonvaleszente.

Datum          Samstag, 16. Oktober 2021, 11.00 bis ca. 14.30 Uhr
Treffpunkt    am Dolder Grand (5 Gehminuten von Endstation Dolderbahn)
Führung       Lydia Trüb, Historikerin und Vizepräsidentin ZVH
Kosten          CHF 25.00 / 30.00 (Nichtmitglieder), max. 20 Personen
Hinweis        Gutes Schuhwerk und Kondition für ca. 100 min. Wanderzeit
                      sind von Vorteil

Ausgebucht 

Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Rückmeldung. Die Rechnung verschicken wir erst kurz vor der Veranstaltung, um unnötige Umtriebe wegen Corona zu vermeiden.

Kurhaus Sonnenberg, Postkarte um 1908

Verschoben von 2020: Das Maggi-Areal im Wandel: ausgebucht

Die Führung durchs Maggi-Areal von 2020 ist infolge Corona auf den 2. Oktober 2021 verschoben.   

Umnutzung und Verdichtung des Kemptthaler Industrieensembles

Wo früher Würze und Düfte hergestellt wurden, entsteht Raum für Visionen von morgen. Das ehemalige Maggi-Areal in Kemptthal gehört historisch wie architekturgeschichtlich zu den eindrücklichsten Industrie­ Ensembles der Schweiz. Dank den Erfindungen von Julius Maggi entstand im engen Tal ab 1890 ein Zentrum der Lebensmittelindustrie mit zahlreichen Backsteingebäuden, die dem Areal ihren Stempel aufdrücken. Die industrielle Tätigkeit gehört der Vergangenheit an, nicht aber das Erscheinungsbild einer verdichteten Industriestadt. Diese soll künftig unter der Marke «The Valley» als innovativer und kreativer Arbeitsort dienen. Was bedeutet dies für die Gebäulichkeiten? Wie kann hier alte und neue Architektur verknüpft werden? Und wie bleibt die besondere historische Identität erhalten?

Datum:          Samstag, 2. Oktober 2021, 9.00 bis ca. 12.00 Uhr
Treffpunkt:   Bahnhof Kemptthal, Eingang zum alten Fabrikareal
Führung:      Mikula Gehrig, Mettler2Invest AG; Emmanuelle Urban, Kant. Denkmalpflege;
                      Peter Niederhäuser, Historiker
Kosten:        CHF 25.00 / 30.00 (Nichtmitglieder) maximal 2 x 20

 

Die Veranstaltung ist ausgebucht. 


Verschoben von 2020: Knonau und seine Schätze: ausgebucht


Viele Bijous trotz Schatten der Vergangenheit

Auf einem Rundgang durchs Ober- und Unterdorf offenbaren sich die Schätze des Ortes: Das Schloss Knonau mit Orangerie (Besichtigung), der ehemalige Landvogtsitz von 1525 und das ehemalige Untervogtshaus der Meyers von Knonau, das 1420 erwähnt wird und kürzlich abgebrannt ist; die reformierte Kirche von 1519 (Besichtigung); die historischen Bauten der Unterdorfstrasse am Haselbach; das ehemalige Gerichtshaus beim Schloss Knonau; das Blaufärberhaus „Zur Farb“; das historisch bedeutsame Restaurant Adler von 1575 und das reformierte Pfarrhaus, ein prächtiger Riegelbau (Besichtigung und Apéro). In einer Präsentation erfahren wir auch mehr über die massiven Eingriffe ins Dorfbild, die auch zu Gunsten des Individualverkehrs um 1970 erfolgten.

Datum:            Samstag, 2. Oktober 2021, 13.30 bis 17.00 Uhr
Treffpunkt:     Pfarrhaus Knonau, Oberdorfstrasse 2
Führung:        Bruno Grob, Lokalhistoriker und Alt-Gemeindepräsident
                        Thomas Maurer, Pfarrer
                        Jörg Wolfgang von Sachsen, Schlossherr
Kosten:           CHF 25.00 / 30.00 (Nichtmitglieder), inkl. Apéro / maximal 30 Personen

Die Führung ist ausgebucht.


Verschoben von 2020: Guyer-Zeller-Areal, Neuthal: ausgebucht


Industrie und Eisenbahn im Zürcher Oberland des 19. Jahrhunderts 


Der Bahnhof Neuthal (1949) erschliesst das ehemalige Guyer-Zeller Industrieensemble seit 1901. Das weitläufige Areal, eingebettet im hügligen Zürcher Oberland, mit Park und Fabrikantenvilla ist typisch für die mechanische Textilverarbeitung im 19. Jahrhundert. Wasserkraftnutzung und Transport per Eisenbahn stehen für die damalige Industriekultur. Die Führungen „Wasserkraft und Arbeit“ und „Weberei“ zeigen dies mit laufenden Turbinen und Webstühlen. Zum Industriegebiet gehören auch die Fabrikantenvilla von 1834/1841 mit repräsentativem Landschaftsgarten und Grottenberg.
Die Exkursion schliesst mit einem Apéro in der Mahring-Bahnhofshalle in Bauma. Die Halle von 1844 stammt aus Basel, stand später in Olten (1902 - 2012) und seit 2015 in Bauma.

Datum:  
        Samstag, 08. Mai 2021, 13.30 bis ca. 17.00 Uhr
Treffpunkt:   Bahnhof Neuthal
Führung:      Markus Wildi, Inhaber Wildi Bistro Schuppe, Neuthal
                      Hugo Wenger, Ehrenpräsident DVZO
Kosten:        CHF 30.00 / 35.00 (Nichtmitglieder), inkl. Apéro /maximal 2 x 20                                                      Personen

Die Veranstaltung ist ausgebucht.


Stattgefundene Veranstaltungen 2020

 

 


6 Kloster Fahr bei Unterengstringen

Bauten, Klosterleben und Paramente

Die 1,5 Hektare grosse Klosteranlage Fahr ist eine Aargauer Exklave im Kanton Zürich. Seit seiner Gründung 1130 bildet das Kloster mit der Abtei Einsiedeln das weltweit einzige noch existierende Doppelkloster. 
Eine erste Führung bringt uns die Bauten des Klosters näher. Seine aus unterschiedlichen Epochen stammenden Bauten widerspiegeln seine lange und wechselvolle Geschichte. Eine etappenweise Gesamtrestaurierung der Klosteranlage fand zwischen 2011 und 2017 statt. In einem zweiten Teil begegnen wir dem heutigen Klosterleben. Im Kloster Fahr leben 20 Schwestern nach den Regeln des heiligen Benedikt. Die Paramente (sakrale Textilien) des Klosters sind nicht museales, sondern lebendiges Kulturgut. Wir erhalten einen exklusiven Einblick. Die Exkursion schliesst mit einem Apéro im Wirtshaus „Zu den zwei Raben“.

Datum:          Samstag, 19. September 2020, 14.00 bis ca. 17.00 Uhr
Treffpunkt:    Klosterkirche
Führung:       Isabel Haupt, Kant. Denkmalpflege Aargau
                       und eine Führungsperson vom Kloster Fahr
Kosten:          CHF 25.00 / CHF 30.00 (Nichtmitglieder), inkl. Apéro / maximal 2 x 20                                       Personen

 

Die Führung ist ausgebucht.


5 Vom Kuren und Sonnen am Zürichberg

Erholungshaus Fluntern, Luft- und Sonnenbad und weitere Stationen

Als Korsett und steifer Kragen noch zum Comme il faut gehörten, keimte die Vision einer neuen und freien Gesellschaft: Die Reformbewegung und ihr Credo von Licht, Luft und Sonne schuf um 1900 am Zürichberg richtungsweisende Bauten. Sie stehen für das damalige Gegenprogramm zur  Verdichtung der Grossstadt. Man erhoffte sich die heilende Wirkung vom Alpenblick, der Höhenluft über der Stadt und von gesunder Ernährung. Der Zürichberg wurde zum Kurberg höchst unterschiedlicher Konzepte, die aber Schule machten, mit Folgen bis heute. Das weltweite Label „Birchermüesli“ wurde ebenso am Zürichberg erfunden, wie das Sonnenbaden oder die Reha-Klinik für wenig bemittelte Rekonvaleszente. Start ist im Erholungshaus Fluntern und heutigen Wohnheim Zürichberg mit Peter Appenzeller als Nachkomme der Gründerfamilie.

Datum:          Samstag, 29. August 2020,
Treffpunkt:    Wohnheim Zürichberg, Zürichbergstrasse 110
Führung:       Lydia Trüb, Historikerin
Kosten:         CHF 25.00 / CHF 30.00 (Nichtmitglieder) / maximal 20 Personen

Diese Veranstaltung ist ausgebucht. Die Warteliste für die zweite Veranstaltung am selben Tag ist bereits voll. Telefon 044 340 0303


2 Der Irchelpark: Ikone der Naturgartenbewegung : verschoben

Die Führung zum Irchelpark ist infolge von Corona vom 16. Mai auf den 5. September verschoben worden. 

Wildwuchs und Architektur in urbaner Umgebung

In den 1980er-Jahren sorgte der Zürcher Irchelpark – gestalterischer Ausdruck der Naturgartenbewegung und des erwachenden ökologischen Bewusstseins – für hitzige Diskussionen. Die Landschaftsarchitekten Eduard Neuenschwander und Atelier Stern & Partner gaben der Natur bewusst möglichst freie Entfaltungsmöglichkeiten – ein Novum in einer Zeit, als Parks meist aus Blumenrabatten, englischem Rasen und exotischen Zierbäumen bestanden. Bei unserem Spaziergang durch den Park erzählt Gerwin Engel aus der Entstehungszeit und der Debatte um das Verständnis von stadtnaher Parklandschaft. Dass Wildwuchs auch gepflegt werden muss, ist ebenso Thema des Nachmittags. Lucia Gratz bringt Ihnen die Bauten des im Park eingebetteten Universitätscampus näher und berichtet über die geplante Erweiterung.

Datum:          Samstag, 5. September 2020, 11 bis ca. 13.00 Uhr  
                      

Treffpunkt:    11.00 Uhr, oben an der grossen Landschaftstreppe, Irchelpark
Führung:       Gerwin Engel, ehem. Partner Atelier Stern & Partner; Lucia Gratz, Architektin
Kosten:          CHF 25.00 / 30.00 (Nichtmitglieder) maximal 25 Personen 

Die Führung ist ausgebucht

 


4 Göhner-Siedlung Sonnhalde, Regensdorf

Von der umstrittenen Vorzeigesiedlung zum Inventarobjekt

Während der Hochkonjunktur in den 1960er und 70er-Jahren schuf die Ernst Göhner AG rund 9000 vorfabrizierte Wohnungen in den Agglomerationen Zürich und Genf. Anders als in vielen Ländern sprachen die Plattenbausiedlungen ausdrücklich eine junge Mittelschicht an und boten Familien grosszügigen Wohnraum im Grünen. Wir laden Sie auf eine Erkundungstour in die Göhner-Siedlung Sonnhalde mit ihrer wechselhaften Geschichte ein. Architekturhistoriker Fabian Furter erzählt von der Entstehung der einstigen Vorzeigesiedlung, von der Wohnkultur der Boomjahre und dem gesellschaftlichen Wertewandel, durch den das Quartier in die Kritik geriet. Wir besichtigen eine Wohnung und besuchen das Quartierzentrum. Lucia Gratz berichtet von den aktuellen baulichen Veränderungen an der inventarisierten Wohnanlage.

Datum:           Samstag, 4. Juli 2020, 14.00 bis ca. 16.00 Uhr
Treffpunkt:     Quartierzentrum / Bushaltestelle Adlikon b.R. Sonnhalde
Führung:        Fabian Furter, Architekturhistoriker; Lucia Gratz, Arbeitsgruppe System und                              Serie ICOMOS suisse
Kosten:           CHF 25.00 / CHF 30.00 (Nichtmitglieder) / maximal 20 Personen

 

Die Führung ist augebucht. Telefon 044 340 03 03

Kontakt

Zürcher Heimatschutz ZVH
Neptunstrasse 20
8032 Zürich
T 044 340 03 03
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